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STEADYDRIVE® steht im Bereich der Kamerastabilisierung für Qualität und Innovation aus Deutschland.

Garret Brown konstruierte in den 1970er Jahren die Steadicam™. Er löste damit eine kleine Revolution aus. Von nun an waren ruhige Kamerafahrten auch ohne Dolly und Kran möglich.

Sehr lange war eine Steadicam™ allerdings ein fast unerschwingliches Gerät für kleinere Fimproduktionen.

Die Patente auf das Originalsystem sind inzwischen abgelaufen und etliche Firmen bieten nun zu erschwinglichen Preisen Steadycams an.

Die meisten Produkte stammen dabei aus dem Fernen Osten. Vertrieben werden sie oft von deutschen Händlern. Die Herkunft der Geräte bleibt dadurch häufig im Verborgenen.

Als Hersteller, welcher ausnahmslos in Deutschland produziert, erhalten Sie von Steadydrive eine Steadycam, welche unter höchsten Qualitätsstandards gefertigt wurde.

Entwicklung, Fertigung, Versand und Beratung erhalten Sie hier aus einer Hand. Wenn Sie uns kontaktieren, haben Sie immer einen kompetenten Ansprechpartner, welcher Ihnen auch auf komplexe technische Fragen eine fundierte Antwort geben kann.

Unsere Produkte werden ausnahmslos und zu 100% an unseren Standorten in Thüringen (Kyffhäuserland und Pößneck) gefertigt. Seit Jahren steht der Name Steadydrive für beste Qualität, Langlebigkeit und top Kundenservice. Unsere Schwebestative bestechen durch außergewöhnliche Robustheit, beste Stabilisierungsergebnisse, sehr geringes Gewicht und hohe Modularität.

Steadydrive hat im Bereich der Kamerastabilisierung nicht unerheblich zur Weiterentwicklung der Steadycam beigetragen.

Mit dem System „Flexidrive“ brachten wir im Jahre 2004 eine unvergleichlich günstige und dennoch qualitativ hochwertige Steadycam für den Amateurbereich auf den Markt. Dieses seinerzeit patentrechtlich geschützte innovative System war viele Jahre sehr erfolgreich im Programm und machte die handgeführte Steadycam zum ersten Mal auch für Amateure "bezahlbar".

2005 folgte das Patent auf die Progressionsverstellung für den parallelstatischen Gelenkarm der Runsteady Delta Pro HD. Zum ersten Mal konnte an einem körpergestützten Schwebestativ nicht nur die Federkraft sondern auch die Federungscharakteristik verstellt werden. 

Ab etwa 2008 änderten sich die Wünsche der Kunden dahingehend, dass Schwebestative mit Kardangelenk bevorzugt wurden. Mit dem Schwebestativ „Smoother“ konnten wir auch hier erfolgreich den Markt bedienen. Dieses Stativ ist inzwischen in der vierten Generation im Programm. 

Seit 2014 bieten wir für die robusten Action Kameras von GoPro spezielle Stative an. Diese sind ebenso robust und unempfindlich wie die Kamera selbst und ergänzen diese um einen wichtigen Faktor. Die Stabilisierung.

In Kürze werden wir mit unserem körpergestützen System "Runsteady Airtec" eine luftgefederte Steadycam auf den Markt bringen, welche in Punkto Einstellgeschwindigkeit und Flexibilität neue Dimensionen eröffnen wird.

Gerne übernehmen wir auch kurzfristig Sonderanfertigungen oder bauen bestehende Systeme für Sie um. In unserer Werkstatt mit modernsten Fertigungsanlagen können wir schnell auf ihre speziellen Wünsche reagieren. Auch hier bieten wir faire Preise und eine top Qualität.

Wir würden uns freuen, wenn auch Sie sich für eine Steadycam aus unserem Hause entscheiden.
Sollten Sie eine Beratung wünschen, sind wir jederzeit für Sie da.

Montags bis Freitags von 8:00 - 22:00 Uhr: 034671/52574

Samstags und Sonntags von 9:00 - 18:00 Uhr: 034671/56726
Fax: 034671/52765
Skype: Runsteady

eMail: support@steadydrive.com
Facebook: https://www.facebook.com/Steadydrive

In dringenden Fällen rund um die Uhr auch an Sonn- und Feiertagen: 0171/4760021

 

Unentbehrlich für eine gute Videoaufnahme: die Steadycam!

Ob Anfänger oder Profi. Eine Steadycam wird für eine breite Palette an Videoaufnahmen eingesetzt. Insbesondere für bewegungsintensive Aufnahmen, wie sie beispielsweise im Sport vorkommen, ist eine Steadycam unentbehrlich um diese Bilder verwacklungsfrei in den Kasten zu bekommen.
Auf dieser Seite haben wir versucht, alle relevanten Informationen für Ihre Kaufentscheidung zusammenzutragen. Wir erläutern die Unterschiede zwischen Anfänger und Profi Steadycam und wie diese Systeme aufgebaut sind. Wir erklären hier kurz die Funktionsweise und geben ein paar Tipps zu passenden Objektiven.

 

Was ist eigentlich eine Steadycam?

Eine Steadycam (oder auch Schwebestativ genannt) ist ein komplexes Halterungssystem für mobile Fernseh- und Filmkameras. Das System ermöglicht es, verwacklungsarme Bilder durch einen frei beweglichen Kameramann aufzunehmen. Als Steadycam wurde daher ursprünglich nur das komplette System aus Weste, Tragarm und Gimbal mit Trimmstab bezeichnet. Inzwischen hat sich diese Bezeichnung auch für die handgeführten Systeme, welche nur aus Gimbal und Trimmstab bestehen, durchgesetzt.

 

Steadycam? Wie funktioniert das?

Handgeführte Schwebestative nutzen Trägheit, Kipp- und Neigestabilität (Trägheitsmoment) einer an ihrem Schwerpunkt gehaltenen Masse. Physikalisch gesehen stellen sie einen senkrecht angeordneten, zweiseitigen Hebel dar. An der einen Seite (Lastarm) ist die Kamera befestigt, an der anderen Seite (Kraftarm) das Ausgleichsgewicht. In der Mitte der Verbindung von Last- und Kraftarm, dem Drehzentrum des zweiseitigen Hebels, befindet sich der Handgriff. 
 
Wenn also Kameragewicht und Gegengewicht im Verhältnis zum Hebelarm so eingestellt sind, dass keines von beiden eine größere Trägheit entwickelt, befindet sich der Schwerpunkt im Handgriff und das System ist perfekt eingestellt.

Auf diese Weise wird einerseits ein schmerzhaftes Drehmoment auf das Handgelenk des Kameramanns vermieden, andererseits (und wichtiger) das System aus Kamera und Stabilisierung weitgehend von einem Teil der Bewegungen des Kameramanns isoliert. Lineare Bewegungen der Hand des Kameramanns (in allen drei Dimensionen) führen kaum zu Drehbewegungen des Systems und damit der Kamera. Das „Wackeln“ der Aufnahmen (vor allem durch kleine Winkeländerungen der Kamera hervorgerufen) wird durch die weit auseinander angeordneten Massen und das damit einhergehende hohe Trägheitsmoment deutlich reduziert.

 

Brauchen Sie eine Steadycam?


Prinzipiell ist eine Steadycam für jeden Filmemacher sinnvoll. Mit etwas Übung ist das Einsatzgebiet fast unbegrenzt. Seien es nun Sportaufnahmen, der Urlaub, Ausstellungen oder Konzerte: mit wenig Aufwand erhält man professionelle Aufnahmen. Welche Steadycam für Ihre Kamera am besten geeignet ist, sehen Sie in unserem Steadycam-Vergleich.

 





Bestandteile einer Steadycam

Ein professionelles Steadycam System besteht aus Weste, Tragarm und dem eigentlichen Schwebestativ. Die Weste hat dabei die Aufgabe, das Gewicht des kompletten Systems auf den Rumpf des Kameramanns zu übertragen. Wichtig ist hierbei, dass möglichst viel dieses Gewichts direkt auf die Hüften abgeleitet wird.

An der Weste ist eine Halterung zur Aufnahme des gefederten Tragarms angebracht. Diese lässt sich in der Regel rechts- wie linksseitig anbringen.

Der Tragarm mit den Federn ist das entkoppelnde Element zwischen Operator und Kamera. Bewegungen in der Axialen, Horizontalen und Vertikalen werden weitestgehend von der Kamera ferngehalten. Wir bieten Tragarme mit Präzisionszugfedern von Gutekunst, sowie mit pneumatischen Zylindern an.
Am Ende des Federarm befindet sich die Aufnahme für das Schwebestativ. Dieses besteht aus einer kardanischen Aufhängung und dem sogenannten Trimmstab, an dessen einem Ende sich die Kamera und am anderen die Gegengewichte befinden.
Wird das Schwebestativ ohne Westensystem verwendet, ersetzt der Arm des Operators den Tragarm der Weste.

Einen weiteren Unterschied gibt es bei unseren Trimmstäben. Im Programm haben wir schraubbare sowie Teleskop Trimmstäbe. Hinweise zu den Unterschieden finden Sie hier.

 

Welches Objektiv sollte man mit einer Steadycam verwenden?

Beste Ergebnisse erzielt man mit Superweitwinkel-Objektiven. Bei einem üblichen Aufnahmeformat wie etwa APS-C erscheinen sogar bei einer weiten Blende und einem festen Fokus von sieben Metern, Objekte in 11-mm-Objektiven bereits ab drei Metern besonders scharf. Damit entfällt das Scharfziehen während der Aufnahmen oft völlig.
Eine Steadycam erlaubt Belichtungszeiten für Fotoaufnahmen aus der Hand, welche normalerweise ein Dreibeinstativ erzwingen würden. Viele DSLR-Kameras bieten auch die Möglichkeit von Videoaufzeichnungen, denen Schwebestative trotz gleichzeitiger Kamera- und Objektbewegungen eine hohe Bildruhe geben.
 
Scharfe Aufnahmen erfordern, dass das entsprechende Objekt in der Schärfentiefe gehalten wird. Oft ist der Autofokus einer Spiegelreflexkamera damit jedoch völlig überfordert. Will man bewegte Objekte fotografieren, erfordert dies schon eine Menge Übung. Filmen mit bewegter Kamera erschwert richtiges Scharfstellen noch mehr, weshalb auf das Fokussieren währenddessen verzichtet werden sollte.
Alternativ folgen wir den bewegten Objekten. Schließlich haben wir eine Steadycam ;-)

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